Die Kraft der Terpene und Entourage-Effekt

Terpene sind flüchtige, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, die in Harzen und ätherischen Ölen vorkommen. Gemäß der biologischen Funktion von Terpenen dienen sie als Duft- bzw. Lockstoffe, um bestimmte Insekten zur Bestäubung anzulocken oder die Pflanze vor Fressfeinden zu schützen. In der Cannabispflanze gibt es ca. 200 verschiedene Terpene, die ein eigenes pharmakologisches Potenzial haben. Terpene kommen in der Schale von Zitronen, im Hopfen, im Pfeffer, im Lavendel und in Piniennadeln vor. Auch pflanzliche Arzneimittelwirkungen basieren auf Terpenen. In der Kombination mit Cannabinoiden – insbesondere CBD und THC – erhöhen bzw. modifizieren Terpene die Wirkung der Cannabinoide, das man als Entourage Effekt bezeichnet. Oft ist diese Modifikation positiv (bessere Verträglichkeit, Reduzierung der Nebenwirkungen). Darüber hinaus sind sie für Aroma und den charakteristischen Geruch der Cannabisblüten verantwortlich. Die bekanntesten Terpene in der Cannabis Sativa Pflanze sind: Caryophyllen, Mycren, Limonen, Pinen, Linalool. Und auch wenn sie im Gegensatz zu THC und CBD im Promillebereich vorkommen, spricht man ihnen eine Wirksamkeit bereits ab einer Konzentration von nur 0,05% zu.

 

 

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